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Interview mit Dr. med. Afschin Fatemi: Die neue Technologie des PicoSure lässt unerwünschte Tattoos verschwinden

Der Wunsch, das einst geliebte Tattoo wieder vergessen zu machen, ist manchmal groß. Doch Schmerzen und Zeitaufwand, die eine Laser-Tattooentfernung mit sich bringen können, schrecken ab. Eine weitere Herausforderung: Farbige Tätowierungen – besonders Blau- und Grüntöne wie auch Gelb, Orange und Rot – bringen die meisten Lasergeräte an ihre Grenzen.

Aber wer wünscht sich nicht, dass die „Jugendsünde“ schnell, sanft und ohne Narben wieder entfernt wird? Und am besten noch alle Farben.

S-thetic Derma, Anbieter von Laserbehandlungen mit Zentren in ganz Deutschland sowie in Wien, bietet nun in Berlin die neueste Laser-Technologie zur Tattooentfernung an: den Pikosekunden-Laser PicoSure, der sanft und schnell alle Farben ohne Narben entfernt.

Dr. Fatemi, Facharzt für Dermatologie sowie Gründer und ärztlicher Leiter der S-thetic Gruppe – zu der S-thetic Derma gehört –, klärt im Interview die wichtigsten Fragen rund um die revolutionäre Technologie.

S-thetic Derma: Was hat es mit dem Pikosekunden-Laser PicoSure auf sich?

Dr. Afschin Fatemi: Der Pikosekunden-Laser PicoSure vom Hersteller CynoSure ist ein Alexandrit-Laser, der ultrakurze Energieimpulse von der Dauer einer Billionstel Sekunde in die Haut abgibt und so neben einem thermischen auch einen photomechanischen Effekt bewirkt. Dadurch eignet er sich besonders für ästhetische Behandlungen wie etwa die Laser-Tattooentfernung. Die unglaubliche Schnelligkeit und Präzision des Lasers – seine Pulsbreite beträgt nur etwa ein Hundertstel der eines Nanosekundenlasers – ermöglicht die Entfernung aller Farben, und das schneller, schonender und effektiver.

S-thetic Derma: Was unterscheidet den PicoSure von den bisherigen Lasern?

Dr. Fatemi: Kurz gesagt: seine Schnelligkeit, seine Präzision und der einzigartige photomechanische Effekt. Die ultrakurzen Laserstrahlen erhitzen die Farbpigmente in der Haut nicht nur, sondern es wird auch ein photomechanischer Effekt ausgelöst, die sogenannten PessureWaves™. Diese Stoßwellen „zersprengen“ die Farbpigmente in winzig kleine Partikel. Diese Partikelchen sind viel feiner als bisher bei Laserbehandlungen üblich und können so leichter und schneller vom körpereigenen Lymphsystem abgebaut werden. Die Ergebnisse sieht man früher.

Grüne oder blaue Tinte, aber auch Gelb- und Rottöne haben viele der bisherigen Lasergeräte schnell an ihre Grenze gebracht. Durch die Kombination der Wellenlängen von 755 und 532 Nanometern kann der PicoSure nun alle Tattoofarben entfernen. Sogar unprofessionell gestochene oder bereits erfolglos behandelte Tätowierungen verblassen.

Dabei wird nur das Tattoo behandelt, das umliegende Hautgewebe bleibt unberührt. Das hat auch den Vorteil, dass kein Negativ-Abdruck des alten Tattoos, das sogenannte „Ghost“, zurückbleibt. Der körpereigene Hautfarbstoff, das Melanin, reagiert nicht auf die Stoßwellen.

S-thetic Derma: Wie erklärt sich, dass diese Laser-Technologie schneller und effektiver arbeitet?

Dr. Fatemi: Durch das Zusammenspiel von thermischer und photomechanischer Wirkung. Die eintätowierten Farbpigmente werden durch diese Kombination viel feiner zersprengt. Man kann es sich bildlich etwa so vorstellen: „Zerschießen“ bisherige Tattooentfernungs-Laser die Pigmente in die Größe von Kieselsteinen, „zersprengt“ der PicoSure sie in feinen Sand. Partikel können schneller vom Körper abtransportiert werden, so dass die Tätowierung schneller verblasst.

S-thetic Derma: Wie viele Behandlungen braucht es, bis das Tattoo komplett verschwunden ist?

Dr. Fatemi: Es ist natürlich schwer vorauszusagen, wie viele Behandlungen nötig sind – vor allem, wenn man das Tattoo und die Fähigkeit des Körpers, auf den Entfernungsvorgang zu reagieren, nicht kennt. Der Erfolg einer Tattooentfernung wird durch die Tiefe des gestochenen Motivs wie auch durch sein Alter beeinflusst: Je tiefer die Farbe in die Hautschichten gestochen ist, desto länger dauert es. Das Gleiche gilt, wenn es älter ist und genügend Zeit hatte, sich zu verkapseln. Wissenschaftliche Studien belegen ebenso wie unsere Beobachtungen, dass man weniger Behandlungssitzungen braucht als mit den bisherigen Lasergeräten.

S-thetic Derma: Eine Laser-Tattooentfernung wird oft als schmerzhaft empfunden. Ist das beim PicoSure anders?

Dr. Fatemi: Natürlich ist das Empfinden von Schmerzen etwas sehr Individuelles. Da der gesetzte Energieimpuls aber so ultrakurz ist und beim PicoSure nicht nur mit Wärmeentwicklung unter der Haut gearbeitet wird, wird die Behandlung als deutlich schmerzärmer bis schmerzfrei empfunden. Manche Patienten vergleichen es mit einem Gummiband, das gegen die Haut schnellt, andere mit einem sehr kurzen, feinen Nadelstich.

S-thetic Derma: Gibt es Nebenwirkungen bei einer Laser-Tattooentfernung?

Dr. Fatemi: Es ist völlig normal, dass die Haut nach einer Laser-Tattooentfernung gerötet ist. Diese Rötung verschwindet meist nach kurzer Zeit schnell wieder. Wir haben beim PicoSure beobachtet, dass mit der neuen Technologie Rötungen sehr viel seltener auftreten als bei anderen Lasergeräten.

S-thetic Derma: Kurz zusammengefasst: Was sind die Vorteile der neuen Technologie des PicoSure?

Dr. Fatemi: Der PicoSure kann alle farbigen Tattoos entfernen – das ist besonders vorteilhaft. Das Gerät ermöglicht eine schnellere Tattooentfernung, das heißt, es werden meist weniger Behandlungen gebraucht und die Behandlung wird als sanfter und hautschonender empfunden.

Biographische Eckpunkte zu Dr. med. Afschin Fatemi
Dr. med. Afschin Fatemi, Facharzt für Dermatologie und Phlebologie mit Schwerpunkt ästhetische Operationen, ist über seine vielfältigen Aktivitäten einer breiten Öffentlichkeit bekannt geworden: über seine Medienpräsenz, als Buchautor und als Referent bei renommierten nationalen und internationalen Fachkongressen. Seine Neuentwicklungen im Bereich von Operationsinstrumenten und -verfahren (Methoden der Liposuktion, Facelift, Lidplastik sowie Schweißdrüsenabsaugung) haben sich in der Branche schnell etabliert und seiner 2002 gegründeten S-thetic Clinic den Ruf eines „Innovation Leaders“ eingebracht. Dr. med. Fatemi ist u.a. Autor der Werke „Die gefragtesten Schönheitsoperationen“ und „Einmal J.Lo’s Po, bitte“, sowie Mitautor verschiedener Fachbücher. Zudem initiiert und verantwortet er den jährlich stattfindenden internationalen Fortbildungskongress „S-thetic Circle“.

Über S-thetic Derma
S-thetic Derma, ehemals Laderma, bietet seit über 12 Jahren Behandlungen aus dem Bereich der ästhetischen Laser-Therapie und Schönheitschirurgie an. Das umfangreiche Dienstleistungs-Portfolio umfasst Behandlungen zur dauerhaften Haarentfernung, Anti-Aging-Behandlungen mittels Faltenunterspritzung oder Lasertechnologien, Tattooentfernung, Behandlung von Pigmentstörungen und (Akne-) Narben, Methoden der Liposuktion wie die Laser-Lipolyse oder Ultraschall-Therapie und Hyperhidrose-Behandlungen. Das Unternehmen besitzt 15 Zentren in deutschen Großstädten sowie in Wien und wird zentral vom Hauptsitz in Frankfurt am Main gesteuert.

Über S-thetic
Die S-thetic Gruppe ist auf ästhetische Eingriffe spezialisiert. Unter der Leitung von Dr. med. Afschin Fatemi führt das Spezialisten-Ärzteteam plastisch-ästhetische Eingriffe wie Fettabsaugung, Facelifting, Brustchirurgie, Nasen- und Lidkorrekturen sowie Bauchdeckenstraffungen durch. Als europaweiter wie internationaler „Innovation Leader“ forscht und entwickelt Dr. med. Fatemi bei S-thetic weiter an sanften und ambulanten Verfahren. Behandlungen wie ThermaLifting® gegen Falten, Macrolane zur Brustvergrößerung, LipoSonix und SlimLipo™ zur Liposuktion sowie Hyperhidrose-Behandlung, BlueLight und Laserverfahren zur Hautbehandlung etablierten sich dank der Vorreiter-Rolle. Der „S-thetic Circle“ ist ein jährlich stattfindender internationaler Fachkongress in Kooperation mit Universitäten und live-stattfindenden Operationen.
Die S-thetic Gruppe besitzt Standorte in Düsseldorf, Kempten, Köln, Hamburg, Mainz, Mannheim/Bad Dürkheim, München, Nürnberg, Frankfurt am Main und Stuttgart .